Hallo FC ENERGIE COTTBUS

Landespokalsieger 2017

Der FCE begann das Pokalfinale wie die „Feuerwehr“ und erwischte die Gäste aus Luckenwalde eiskalt. Bereits nach 70 Sekunden erzielte Streli Mamba die Führung für die Hausherren. Tim Kruse schickte den schnellen Mamba auf der linken Außenbahn auf die Reise und dieser vollendete nach einer kurzen Körpertäuschung aus gut acht Metern souverän gegen Petereit. Ein Auftakt nach Maß für den FC Energie. Nach zwölf Minuten gab es die nächste große Möglichkeit, als Malte Karbstein den Ball über Viteritti zu Lasse Schlüter brachte und dieser in den Strafraum eindrang. Sein Abspiel war leider einen kleinen Tick zu hoch, so dass Streli Mamba erst mit einem kleinen Umweg an den Ball kam. Letztlich legte er auf Fabio Viteritti ab, dessen Schuss geblockt wurde und nicht im Tor landete. Da war einiges drin in dieser Situation. Der FCE wollte frühzeitig mehr. Die 7.667 Zuschauer im Stadion der Freundschaft hatten nach 23 Minuten den zweiten Torschrei auf den Lippen, als Petereit einen Schuss von Viteritti nicht festhalten konnte und Streli Mamba für den Abpraller zur Stelle war. Doch der Stürmer traf den Ball nicht richtig und so kam der FSV-Keeper wieder an das Leder. „Der war doch schon drin“ vernahm man von den Tribünen, war er jedoch nicht. Auch wenn es nicht mehr ganz so zielstrebig war, was der FCE danach zeigte, die Rot-Weißen waren klar der Chef im Ring und hatten durch Marcelo de Freitas fünf Minuten vor der Pause eine Riesenmöglichkeit. Der Brasilianer nahm eine Flanke von Kevin Weidlich direkt ab und verfehlte das Tor nur knapp. Ebenso knapp tat es Streli Mamba nur eine Minute danach. Auch Tim Kruse versuchte sich nochmal mit einem Fernschuss, aber es blieb beim 1:0 zur Pause.

Kurz nach Wiederanpfiff stand Benjamin Förster, der beste Torschütze des FC Energie, im Strafraum kurz vor dem wohl entscheidenden 2:0 und rutschte aus plötzlich aus. Das war eine kuriose Szene. Aber dann war Streli Mamba für die FSV-Abwehr auf sportlichem Wege nicht mehr zu halten und wurde im Strafraum gefoult. Folgerichtig gab es einen Elfmeter für den FC Energie, den Fabio Viteritti souverän verwandelte. Das mehr als verdiente 2:0 nach knapp einer Stunde Spielzeit und somit die endgültige Entscheidung. Kurz darauf zielte jener Viteritti nicht ganz so genau und setzte den Ball nach toller Vorarbeit von Mamba knapp über die Latte. Es war ein Spiel auf ein Tor, der FSV war chancelos. Mehrfach liefen die Rot-Weißen relativ frei auf das gegnerische Gehäuse zu, Joshua Putze, der den FC Energie verlassen wird und in die 3. Liga wechselt, scheiterte nach 75 Spielminute am Pfosten, Benni Förster hatte in mehreren Aktion wenig Fortune für die Mission Torjägerkanone im Landespokal. Diese teilt er sich mit dem Luckenwalder Soltanpour. Kurzum hätte der Sieg für den FC Energie deutlich höher ausfallen können, eigentlich gar müssen doch am Ende zählt ausschließlich der Sieg im AOK-Landespokal Brandenburg und der damit einhergehenenden Qualifikation für den DFB-Pokal.

Der FC Energie Cottbus bedankt sich beim Fußballlandesverband Brandenburg, der AOK-Nordost sowie beim FSV Luckenwalde für dieses tolle sportliche Ereignis am heutigen Tage und gratuliert den Gästen zu einem hervorragende zweiten Platz.